Freie Arbeiten

Nina Kirstes freie Arbeiten entstehen aus einer unmittelbaren Auseinandersetzung mit Orten, Architektur und Menschen. Ihre 2024 in Mexiko entstandene Serie The Gospel of Serenity widmet sich der räumlichen und atmosphärischen Erfahrung der Bauten Luis Barragáns. In der Ausstellung Heimat (2026) zeigte sie erstmals Arbeiten, die aus der Nähe zu Menschen und ihrem eigenen Lebensumfeld entstanden sind. Diese Arbeiten bilden den Ausgangspunkt, die persönliche Ebene als eigenständigen Teil ihrer fotografischen Arbeit weiterzuverfolgen.

Ihre Arbeiten finden internationale Anerkennung und werden unter anderem in München, Palma de Mallorca und Paris ausgestellt.

„Es ist vielleicht wirklich das, was ich sehe, und das Kennenlernen würde die Wahrheit nur verwischen.
Das Kennen verträgt sich mit dem Sehen wenig. Manchmal ist es sogar eine schlechtere Methode zur
Feststellung dessen, was ist.
Kann man das Kennen überhaupt weglassen und nur noch sehen, wie ein Film?“
Sten Nadolny in „Netzkarte“